Atlas­kor­rek­tur in Düs­sel­dorf
 

Für wen ist die Atlas­kor­rek­tur geeig­net?

Wenn du unter fol­gen­den Sym­pto­men lei­dest, kann eine Fehl­stel­lung des Atlas dafür ver­ant­wort­lich oder mit­ver­ant­wort­lich sein!

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Kopf­schmer­zen
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Migrä­ne
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Nacken­schmer­zen
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Rücken­schmer­zen
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Ver­span­nun­gen
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Magen-Darm-Pro­ble­men
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schlech­te Hal­tung
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Seh­stö­run­gen (aber die Augen sind laut Augen­arzt in Ord­nung…)
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Schwin­del
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Benom­men­heit
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Tri­ge­mi­nus­neur­al­gie
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Schluck­be­schwer­den
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Kloß­ge­fühl im Hals
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Sen­si­bi­li­täts­stö­run­gen im Gesicht oder in den Armen/Beinen
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Herz­rhyth­mus­stö­run­gen (aber laut Kar­dio­lo­gen wur­de nichts gefun­den)
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funk­tio­nel­ler Sko­lio­se
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Bein­län­gen­dif­fe­renz
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star­kes Schwit­zen
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Unru­he
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zu hoher/niedriger Blut­druck
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CMD (=Cra­nio­man­di­bu­lä­re Dys­funk­ti­on, d. h. Kie­fer­ge­lenks­pro­ble­me)
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etc.

War­um kann ein ein­zi­ger Wir­bel so vie­le Pro­ble­me machen? Was ist beim Atlas die Beson­der­heit?

Eine Fehl­stel­lung der Kopf­ge­len­ke, Atlas und Axis (1. und 2. Hals­wir­bel) kann gra­vie­ren­de gesund­heit­li­che Pro­ble­me aus­lö­sen oder begüns­ti­gen.

Zum einen wird im Sin­ne einer Ket­ten­re­ak­ti­on die Hal­tung ver­schlech­tert. Die Fol­ge: Gelen­ke wer­den ein­sei­ti­ger belas­tet es kommt zu mus­ku­lä­ren Dys­ba­lan­cen, der Ver­schleiß der Gelen­ke (Arthro­se) sowie Band­schei­ben­vor­fäl­le wer­den begüns­tigt.

Zum ande­ren kön­nen Ner­ven und/oder Blut­ge­fä­ße die nah am Atlas ver­lau­fen beein­träch­tigt wer­den.

„Wich­ti­ge Ner­ven ver­lau­fen sehr nah am Atlas.“
„Eben­so wich­ti­ge Gefä­ße die das Gehirn ver­sor­gen ver­lau­fen sehr nah am Atlas.“

Es kann z. B. zu einer Beein­träch­ti­gung des Ner­vus Vagus kom­men, dem größ­ten Nerv des Para­sym­pa­thi­kus (gehört zum vege­ta­ti­ven Ner­ven­sys­tem). Die­ser ist unter ande­rem an der Regu­la­ti­on der Tätig­keit fast aller inne­ren Orga­ne betei­ligt.

Auf You­tube zeigt ein Video sehr anschau­lich wie sich eine Atlas­fehl­stel­lung auf Ner­ven und Gefä­ße aus­wir­ken kann: https://www.youtube.com/watch?v=pglvCr0DwTE&t=5s

Vor allem bei Beschwer­den wie Migrä­ne, Kopf­schmer­zen, Schwin­del, Nacken­schmer­zen, Benom­men­heit, Schluck­be­schwer­den und ande­ren Sym­pto­men die im Kopf­be­reich statt­fin­den, soll­ten Atlas und Axis (zwei­ter Hals­wir­bel, C2) mei­ner Mei­nung nach unbe­dingt auf Fehl­stel­lun­gen unter­sucht wer­den.

Gera­de wenn meh­re­re Sym­pto­me vor­lie­gen für die aber nach ärzt­li­cher Unter­su­chung kei­ne hin­rei­chen­den Ursa­chen gefun­den wur­den, soll­ten die Kopf­ge­len­ke (Atlas und Axis) unter­sucht und ggf. Kor­ri­giert wer­den.

Über die vie­len mög­li­chen Beschwer­den die eine Fehl­stel­lung der Kopf­ge­len­ke und/oder eine HWS — (Hals­wir­bel­säu­le) Insta­bi­li­tät aus­lö­sen kann schreibt auch der Arzt Bodo Kuklin­ski in sei­nen Büchern: „Schwach­stel­le Genick“ und „Das HWS-Trau­ma“.

Er geht auch auf die dar­aus resul­tie­ren­de „Mito­chon­dro­pa­thie“ (Stö­rung des Ener­gie­stoff­wech­sels in den Zel­len) ein.

Seit Okto­ber 2013 wen­de ich die­se Behand­lungs­me­tho­de an. Seid dem habe ich zahl­rei­che Kor­rek­tu­ren durch­ge­führt. Bei vie­len kann dadurch eine deut­li­che Lin­de­rung der Beschwer­den, oder sogar Beschwer­de­frei­heit erreicht und so die Lebens­qua­li­tät ver­bes­sert wer­den. Ich ken­ne kei­ne Behand­lungs­me­tho­de mit der man mit nur zwei Behand­lun­gen häu­fig eine so deut­li­che und nach­hal­ti­ge Ver­bes­se­rung der Beschwer­den erzie­len kann.

Durch die ver­bes­ser­te Hal­tung und den bes­se­ren All­ge­mein­zu­stand kann nach erfolg­rei­cher Atlas­kor­rek­tur häu­fig mit „nor­ma­ler Phy­sio­the­ra­pie“, Manu­el­ler The­ra­pie etc. mehr erreicht wer­den als vor­her und die Ergeb­nis­se kön­nen bei Bedarf wei­ter ver­bes­sert wer­den.

Ich bera­te dich ger­ne wie es danach wei­ter gehen könn­te.

Was Pati­en­ten sagen

Susan­ne S.:

„Am ers­ten Tag fühl­te ich mich ganz „komisch“. Die Kopf­schmer­zen waren erst noch ganz leicht und dann ganz ver­schwun­den. Beim ers­ten Nor­dic Wal­king ca. 2 Wochen danach Schwin­del­pro­ble­me, danach nicht wie­der. Kopf – und Nacken­schmer­zen sind weg. Ich hät­te schon viel eher kom­men sol­len!“

And­re W.:

Span­nungs­kopf­schmerz bei kör­per­li­cher Anstren­gung gesun­ken. Kna­cken im Bereich des Atlas deut­lich weni­ger.”

Micha­el K.:

Kei­ne Beschwer­den mehr. Kann ich nur wei­ter emp­feh­len!”

Wie sich die Atlas­kor­rek­tur auf Kör­per­grö­ße und Kör­per­hal­tung aus­wir­ken kann

Grund­sätz­lich wirkt sich die seit­li­che Ver­schie­bung des Atlas mehr auf die Hal­tung aus. Die Rota­ti­ons­fehl­stel­lung hin­ge­gen beein­träch­tigt eher Ner­ven und Gefä­ße.

Auch wenn die Hal­tungs­un­ter­schie­de nicht so deut­lich sind, kön­nen die Beschwer­den deut­lich ver­min­dert sein.

War­um gera­de nach die­ser Behand­lungs­me­tho­de, es gibt auch ande­re Atlasthe­ra­pi­en?!

 

Atlas und Axis („die Kopf­ge­len­ke“) wer­den ana­to­misch von der soge­nann­ten „unte­ren Hals­wir­bel­säu­le“ (3.bis 7. Hals­wir­bel) unter­schie­den. Es ist eine knö­cher­ne Ver­bin­dung, ohne Band­schei­ben dazwi­schen. Daher ist die Ver­bin­dung ins­be­son­de­re zwi­schen Schä­del und Atlas sehr fest.

Die Beson­der­heit des Atlas-Wir­bels (1. Hals­wir­bel): 

Die Ver­bin­dung zwi­schen Schä­del und Atlas — das „Atlan­to-Occi­pi­tal­ge­lenk“ — ist von Natur aus ein sehr fes­tes, regie­des Gelenk, dass per Hand nicht kor­ri­giert wer­den kann. (Es han­delt sich bei den Kopf­ge­len­ken, also der Ver­bin­dung zwi­schen Atlas und Schä­del und auch der Ver­bin­dung zwi­schen Atlas und Axis um eine rein knö­cher­ne Ver­bin­dung, ohne Band­schei­be dazwi­schen, wie bei den ande­ren Wir­beln.)

Auch sehr qua­li­fi­zier­te Osteo­pa­then, Chi­ro­prak­ti­ker und ande­re The­ra­peu­ten kön­nen daher wenn über­haupt eine Blo­cka­de lösen oder einen guten Impuls set­zen, aber eine voll­stän­di­ge, nach­hal­ti­ge Kor­rek­tur des Atlas ist manu­ell nicht mög­lich.

Bei der gerä­te­ge­stütz­ten Atlas­kor­rek­tur wird mit­hil­fe von zwei Gerä­ten  zunächst inten­siv die Rücken — und Nacken­mus­ku­la­tur gelo­ckert.

Dann wird der Atlas nach und nach mit­hil­fe des Gerä­tes wie­der an sei­ne phy­sio­lo­gi­sche Posi­ti­on geschoben/mobilisiert. Es han­delt sich also um kei­ne Chi­ro­prak­tik und hat dem­entspre­chend nicht die Gefah­ren einer chi­ro­prak­ti­schen Behand­lung.

So kann der Atlas in der Regel mit nur ein bis zwei Behand­lun­gen dau­er­haft kor­ri­giert wer­den.

Ablauf Atlas­kor­rek­tur

Als ers­tes fin­det ein Ana­mne­se­ge­spräch statt, d.h. es wer­den die Beschwer­den, Vor­er­kran­kun­gen sowie mög­li­che kör­per­li­che Reak­tio­nen auf die Kor­rek­tur bespro­chen. Es wer­den Bil­der von der Hal­tung vor und nach der Behand­lung gemacht.
Dann wird mit zwei spe­zi­el­len Mas­sa­ge­ge­rä­ten inten­siv die Rücken­mus­ku­la­tur und beson­ders die kur­ze, tie­fe Nacken­mus­ku­la­tur massiert/gelockert. Dadurch wird die mus­ku­lä­re Umklam­me­rung des Atlas gelöst, was es ermög­licht die­sen anschlie­ßend zu mobilisieren/korrigieren.

Die Behand­lungs­ge­rä­te arbei­ten mit kon­ti­nu­ier­lich wech­seln­den Fre­quen­zen, an die sich der bear­bei­te­te Mus­kel nicht gewöh­nen kann. Die Mus­kel­fa­sern sind zu immer ande­ren Schwin­gungs­be­we­gun­gen gezwun­gen, damit wer­den alle Arten von Faser­ty­pen und Seh­nen erreicht und gelo­ckert, von den weichs­ten bis zu den här­tes­ten.

Auf die­se Wei­se wird eine sehr tie­fe Ent­span­nung und kon­se­quen­te Mobi­li­sie­rung der Wir­bel­säu­le erreicht. Die aller­meis­ten emp­fin­den die Gerä­te-Mas­sa­ge als sehr ange­nehm und eini­ge weni­ge kön­nen dabei sogar ein­schla­fen.

Als nächs­tes wer­den dann im Sit­zen durch wie­der­hol­ten Druck an prä­zi­sen punk­ten der Schä­del­ba­sis die Mus­keln und Seh­nen die den Atlas hal­ten gedehnt. Nach­dem der Atlas­wir­bel so gezielt vor­be­han­delt wur­de wird er nach und nach wie­der an sei­ne phy­sio­lo­gi­sche Posi­ti­on geschoben/mobilisiert.

Ähn­lich wird bei Bedarf auch der Axis, also der 2. Hals­wir­bel behan­delt. Es han­delt sich also nicht um Chi­ro­prak­tik. Viel­mehr ist es eine sanf­te, schritt­wei­se Kor­rek­tur.

Da die zu behan­deln­den Punk­te häu­fig stark ver­spannt sind kann die Kor­rek­tur bei eini­gen etwas schmerz­haft sein. Aber die Inten­si­tät wird dem­entspre­chend ange­passt.

Nach der Kor­rek­tur wer­den noch­mal Foto­auf­nah­men von der Hal­tung gemacht und mit den ers­ten Fotos ver­gli­chen. In der Regel kann man sofort danach eine ver­bes­ser­te Kör­per­hal­tung fest­stel­len. Auf Wunsch kann man die Fotos natür­lich z.B. auf einem USB Stick mit­neh­men. Der ers­te Ter­min dau­ert ins­ge­samt min­des­tens 80 Minu­ten.

Wäh­rend der nächs­ten ca. 5–8 Wochen hat der Kör­per Gele­gen­heit sich auf die neue Situa­ti­on ein­zu­stel­len. Dann folgt die Kon­troll­sit­zung. Atlas und Axis wer­den noch­mal kon­trol­liert und nach erneu­ter Gerä­te­mas­sa­ge gege­be­nen­falls nach­kor­ri­giert. Je nach­dem fin­det auch eine wei­te­re Bera­tung statt. Auf Wunsch kön­nen auch noch­mals Kon­troll­fo­tos gemacht wer­den. Die Kon­troll­sit­zung ist eben­falls im Preis ent­hal­ten und dau­ert 60 Minu­ten.


Nach der Atlas­kor­rek­tur

 

Häu­fig stellt sich schon unmit­tel­bar nach der Behand­lung ein befrei­tes Gefühl ein, der Kopf fühlt sich leich­ter an, die Beweg­lich­keit der Hals­wir­bel­säu­le ver­bes­sert sich oft.

Zu eini­gen Ver­bes­se­run­gen kommt es even­tu­ell sofort, ande­re benö­ti­gen mehr Zeit. Daher ist es gut zum Kon­troll­ter­min mit­hil­fe des Bogens noch ein­mal genau zu reflek­tie­ren was sich getan hat.

Nicht sel­ten kommt es danach zu Müdig­keit, was bei man­chen auch ein paar Tage anhal­ten kann.

Nach der Kor­rek­tur kommt es zu einem Regu­la­ti­ons­pro­zess. Die Hal­tung ver­än­dert sich, Mus­keln und Gelen­ke wer­den jetzt anders belas­tet. Der Kör­per muss sich ein stück weit neu aus­rich­ten. Wie viel man davon merkt ist sehr unter­schied­lich. Es kann z. B. zu häu­fi­ge­rem oder lau­te­ren Kna­cken in der Wir­bel­säu­le kom­men. Eini­ge mer­ken Mus­kel­ka­ter ähn­li­che Schmer­zen an wech­seln­den Stel­len.

Die meis­ten ver­tra­gen die Kor­rek­tur sehr gut und haben rela­tiv schnell eine Ver­bes­se­rung. Es kann aber auch zu einer „Erst­ver­schlech­te­rung“ kom­men wie das auch nach Osteo­pa­thie oder ande­ren Behand­lun­gen der Fall sein kann. Wich­tig hier­bei ist auch in wel­chem All­ge­mein­zu­stand man ist und wel­che Res­sour­cen der Kör­per hat.

In eini­gen Fäl­len macht es Sinn die Rege­ne­ra­ti­on mit ande­ren The­ra­pi­en zu unter­stüt­zen (Manu­el­le The­ra­pie, Mas­sa­ge etc.). Hier­zu bera­te ich dich ger­ne.


Atlas­kor­rek­tur Prei­se und Dau­er

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Du kannst bei mir einen kos­ten­lo­sen Ter­min zum Ertas­ten des Atlas aus­ma­chen.
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Die Kos­ten für die gerä­te­ge­stütz­te Atlas­kor­rek­tur sind 280 € für Erwach­se­ne. Dar­in ent­hal­ten ist die ers­te Behand­lung die mit Vor­ge­spräch min­des­tens 80 Minu­ten dau­ert. Und die zwei­te Behand­lung nach 5 – 8 Wochen die 60 Minu­ten dau­ert (Sie­he auch Ablauf der Behand­lung).

Auf Anfra­ge und bei Bedarf kön­nen die Kos­ten auch auf­ge­teilt wer­den: in dem Fall betra­gen die Kos­ten 180 € für die ers­te und 100 € für die zwei­te Behand­lung (es soll­ten immer bei­de Behand­lun­gen durch­ge­führt wer­den).

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Eine Kin­der­be­hand­lung (5. bis 14. Lebens­jahr) kos­tet 120 €, dau­ert 60 Minu­ten und schließt einen kur­zen Kon­troll­ter­min von ca. 15 Minu­ten (eben­falls nach 5 – 8 Wochen) ein.
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Eine Wie­der­ho­lungs­be­hand­lung kos­tet 120 € und dau­ert 60 Minu­ten.

Eine Wie­der­ho­lungs­sit­zung macht unter ande­rem dann Sinn, wenn unter­halb vom Atlas auch der Axis und even­tu­ell wei­te­re Wir­bel deut­li­che Fehl­stel­lun­gen haben. Oder wenn sich die Posi­ti­on des  Atlas z. B. auf­grund einer CMD (Cra­nio­man­di­bu­lä­re Dys­funk­ti­on), oder aus ande­ren Grün­den wie­der ver­schlech­tert hat.

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Eine Gerä­te­mas­sa­ge dau­ert 50 Minu­ten und kos­tet 80 €.

Schon allei­ne durch die effek­ti­ve Tie­fen­mas­sa­ge der kur­zen Nacken­mus­ku­la­tur kann eini­ges an Lin­de­rung erzielt wer­den. Wenn du Angst oder Beden­ken vor einer Kor­rek­tur hast, wäre das eine Mög­lich­keit die Gerä­te und natür­lich auch den The­ra­peu­ten etwas bes­ser ken­nen zu ler­nen…

Bei extrem ver­spann­ter Nacken­mus­ku­la­tur kann man die Gerä­te­mas­sa­ge vor­ab durch­füh­ren um die Kor­rek­tur noch bes­ser vor­zu­be­rei­ten.

Auch zur Vor­beu­gung und Ent­span­nung ist eine gele­gent­li­che Gerä­te­mas­sa­ge sehr geeig­net.

Ver­ein­ba­re jetzt dei­nen Ter­min

FAQ

Unab­hän­gi­ger The­ra­peut

Im Jahr 2013 habe ich die Fort­bil­dung zum „Atlas­tech­ni­ker“ nach der Atlan­to­tec Metho­de absol­viert und habe Jah­re nach die­ser Metho­de gear­bei­tet. Wie vie­le mei­ner Kol­le­gen arbei­te ich nun unab­hän­gig nach die­ser Behand­lungs­me­tho­de wei­ter und bin daher auch nicht auf der The­ra­peu­ten­lis­te von der Atlan­to­tec-Web­site zu fin­den (heut­zu­ta­ge atlan­to­med).

Atlas­kor­rek­tur. War­um gera­de nach ATLAN­TO­tec, es gibt auch ande­re Atlasthe­ra­pi­en?!
Die Beson­der­heit des Atlas-Wir­bels (1. Hals­wir­bel):

Die Ver­bin­dung zwi­schen Schä­del und Atlas — das „Atlan­to-Occi­pi­tal­ge­lenk“ — ist von Natur aus ein sehr fes­tes, regie­des Gelenk, dass per Hand nicht kor­ri­giert wer­den kann. (Es han­delt sich bei den Kopf­ge­len­ken, also der Ver­bin­dung zwi­schen Atlas und Schä­del und auch der Ver­bin­dung zwi­schen Atlas und Axis um eine rein knö­cher­ne Ver­bin­dung, ohne Band­schei­be dazwi­schen, wie bei den ande­ren Wir­beln.)

Auch sehr qua­li­fi­zier­te Osteo­pa­then, Chi­ro­prak­ti­ker und ande­re The­ra­peu­ten kön­nen daher wenn über­haupt eine Blo­cka­de lösen oder einen guten Impuls set­zen, aber eine voll­stän­di­ge, nach­hal­ti­ge Kor­rek­tur des Atlas ist manu­ell nicht mög­lich.

Bei der Atlas­kor­rek­tur nach ATLAN­TO­tec wird mit­hil­fe von zwei Gerä­ten (link Atlan­to­vib Gerä­te) zunächst inten­siv die Rücken — und Nacken­mus­ku­la­tur gelo­ckert.

Dann wird der Atlas nach und nach mit­hil­fe des Gerä­tes wie­der an sei­ne phy­sio­lo­gi­sche Posi­ti­on geschoben/mobilisiert. Es han­delt sich also um kei­ne Chi­ro­prak­tik und ist dem­entspre­chend nicht gefähr­lich.

So kann der Atlas in der Regel mit nur ein bis zwei Behand­lun­gen dau­er­haft kor­ri­giert wer­den.

Kann der Atlas wie­der zurück kom­men? Kann sich die Posi­ti­on wie­der ver­schlech­tern?

Ist der Atlas ein­mal erfolg­reich kor­ri­giert, bleibt er in der Regel sehr gut an sei­ner Posi­ti­on. Man hat also in der Regel dau­er­haft eine ver­bes­ser­te Hal­tung und eine Ent­las­tung für Ner­ven und Gefä­ße.

Beim Kon­troll­ter­min wird die Posi­ti­on des Atlas über­prüft und ggf. nach­kor­ri­giert. Die­se zwei Behand­lun­gen sind in der Regel aus­rei­chend.

(Wenn der Axis eben­falls eine deut­li­che Fehl­stel­lung auf­weist macht es häu­fig Sinn wei­ter dran zu arbei­ten, da die­se gelen­ki­ge Ver­bin­dung ana­to­misch nicht so fest ist und die Posi­ti­on sich daher wie­der leich­ter ver­schlech­tern kann als beim Atlas.)

Es gibt Fak­to­ren die auch beim Atlas dazu bei­tra­gen kön­nen das sich die Posi­ti­on wie­der ver­schlech­tert:

- Ano­ma­li­en (also ein ver­form­ter Atlas bzw. ver­form­te Gelen­ke)

- Überelas­ti­sche Bän­der (Hyper­la­xi­tät, Hyper­mo­bi­li­tät)

- CMD

- ande­re star­ke Fehl­stel­lun­gen und ein­sei­ti­ge star­ke Ver­span­nun­gen.

- spä­te­re Intu­ba­ti­on, Ope­ra­tio­nen, Voll­nar­ko­sen…

- Unfäl­le, HWS-Trau­men

Wie wird die Posi­ti­on des Atlas bestimmt? Sind Rönt­gen Auf­nah­men oder ande­re Bild­ge­ben­de Ver­fah­ren erfor­der­lich?
In der Regel reicht das Ertas­ten des Atlas aus. Zur siche­ren Ertas­tung des Atlas benö­tigt man viel Erfah­rung. Nach Locke­rung der Nacken-Mus­keln ist das genaue Ertas­ten der Atlas­po­si­ti­on wesent­lich leich­ter als vor­her.

Du kannst bei mir einen kos­ten­lo­sen Ter­min zum Ertas­ten des Atlas aus­ma­chen.

In man­chen kom­pli­zier­te­ren Fäl­len kann es sinn­voll sein eine DVT Auf­nah­me (=Digi­ta­le Volu­men Tomo­gra­phie) anzu­fer­ti­gen.

Es kann so ein drei­di­men­sio­na­les  Bild der obe­ren Hals­wir­bel mit dem Schä­del als Refe­renz erstellt wer­den. Wich­tig: Es muss das rich­ti­ge Gerät mit der rich­ti­gen Ein­stel­lung und der kor­rek­ten Kör­per­hal­tung sein damit man brauch­ba­re Bil­der erhält. Übli­cher­wei­se wer­den DVT Auf­nah­men in der Zahn­me­di­zin gemacht.

Auf einem nor­ma­len Rönt­gen­bild kann eine Atlas­fehl­stel­lung nicht dia­gnos­ti­ziert wer­den da es nur zwei­di­men­sio­nal ist.

Auf der Web­site von Atlan­to­tec fin­den sich wei­te­re Infos zu bild­ge­ben­dem Ver­fah­ren.

Muss vor der Atlas­kor­rek­tur ein Rönt­gen­bild, MRT oder CT erstellt wer­den?
Nein. Grund­sätz­lich ist vor­her kein Bild­ge­ben­des Ver­fah­ren nötig. Auf den nor­ma­len Auf­nah­men die gemacht wer­den kann man eine Atlas­fehl­stel­lung ohne­hin nicht sehen. In kom­pli­zier­ten Fäl­len kann es Sinn machen ein DVT (Digi­ta­le Volu­men Tomo­gra­phie) oder ein CT zu erstel­len um even­tu­el­le Ano­ma­li­en fest­zu­stel­len und geziel­ter behan­deln zu kön­nen.

Wenn schon ein MRT oder Rönt­gen­bild von der HWS gemacht wur­de, dann bit­te einen Bericht davon aus­hän­di­gen las­sen und zur Behand­lung mit­brin­gen. Es gibt schon mal einen Anhalts­punkt über den Gesamt­zu­stand der HWS.

Ist die Atlas­kor­rek­tur gefähr­lich?
Nein. Es ist die sichers­te Art den Atlas zu kor­ri­gie­ren da der Atlas nach und nach an sei­ne Posi­ti­on ver­scho­ben wird und kei­ne ruck­ar­ti­gen Aktio­nen an der HWS durch­ge­führt wer­den. Anfangs­be­schwer­den kann es geben, ähn­lich wie nach Osteo­pa­thie oder Manu­el­ler The­ra­pie auch. Wenn es, was höchst unwahr­schein­lich ist, auf­grund von Ano­ma­li­en zu einer fal­schen Ein­schät­zung der Atlas­po­si­ti­on kom­men soll­te und so zu einer Ver­schlech­te­rung der Wir­bel­po­si­ti­on nach Behand­lung kann dies durch ein DVT erkannt wer­den und das Ergeb­nis kor­ri­giert wer­den.
Wor­an erken­ne ich ob mein Atlas ver­scho­ben ist?
Um eine Atlas­fehl­stel­lung zu ertas­ten, bedarf es viel Erfah­rung. Nicht jeder Phy­sio­the­ra­peut oder Arzt ist dar­in geübt. Nach der Mus­kel­lo­cke­rung mit den Gerä­ten kön­nen auch unauf­fäl­li­ge­re Fehl­stel­lun­gen von einem erfah­re­nen The­ra­peu­ten ertas­tet wer­den. Die benann­ten Sym­pto­me kön­nen ein Hin­weis dar­auf sein, obwohl vie­le die eine Atlas­fehl­stel­lung haben lan­ge kei­ne Pro­ble­me haben (ähn­lich wie z. B. bei X‑Beinen, Platt­fü­ßen etc.).
Was muss ich nach der Atlas­kor­rek­tur beach­ten?
Grund­sätz­lich emp­feh­le ich die ers­ten 2–3 Tage nach der Kor­rek­tur kein Sport zu machen. Danach ist Bewe­gung för­der­lich. Kei­ne seit­li­chen Dehn­übun­gen des Kop­fes für 6 Wochen. Kein inten­si­ves Kraft­trai­ning für 4–6 Wochen. Häu­fig kann man nach der Atlas­kor­rek­tur auch mit MT, Mas­sa­gen und ande­ren The­ra­pi­en mehr errei­chen als vor­her. Der obe­re Bereich, HWS, BWS, soll­te aber zunächst nicht zu inten­siv behan­delt wer­den. Genaue­re Infos wer­den nach der Behand­lung gege­ben.
Ich habe einen Band­schei­ben­vor­fall und/oder Arthro­se in der Hals­wir­bel­säu­le. Kann der Atlas bei mir trotz­dem behan­delt wer­den?
Grund­sätz­lich ja. Dege­ne­ra­ti­ve Ver­än­de­run­gen an den Wir­bel­ge­len­ken, Steno­sen oder Band­schei­ben­vor­fäl­le sind meis­tens kei­ne Kon­tra­in­di­ka­ti­on gegen eine Atlas­kor­rek­tur. Bei einem Band­schei­ben­vor­fall oder einer aku­ten Ent­zün­dung emp­feh­le ich die Ent­zün­dungs­pha­se abzu­war­ten (übli­cher­wei­se etwa 3 Wochen). Die­se Din­ge wer­den bei einem Behand­lungs­ter­min bespro­chen. Es kann aber auch vor­ab ein phy­sio­the­ra­peu­ti­scher Befund erstellt wer­den.

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